Heiter ist die Welt im Grunde: Eva Luna von Isabel Allende war das erste Buch, das ich von ihr gelesen habe.

In einem fiktiven Chile (vermutlich) wächst die namensgebende Hauptperson als Waise auf und schlägt sich dank ihres Talents zu erzählen und zu erdichten durch das Leben – und durch die unterschiedlichsten Facetten der südamerikanischen Gesellschaft.

Anhand dieser einen Biografie werden Politik und Gesellschaft verhandelt: bewaffneter Widerstand, Ungleichheit, Aberglaube, Transsexualität, Korruption, Immigration, Demokratie und Diktatur, Aufstieg und Abstieg.

Und doch ist es, wie Allende selbst sagt, ein heiteres Buch.
Nicht klamaukig, aber auch nicht beklemmend – eher eine ernste Heiterkeit.

Für mich war es ein schönes Panorama und ein passender Einstieg in Südamerika.

Und durch den Besuch in Santiago de Chile und das dortige Menschenrechtsmuseum weiß ich nun auch, wer Salvador Allende war: der letzte Präsident vor dem Militärputsch von Pinochet – und der Onkel von Isabel Allende.

Was an einem Berliner Wühltisch begann, endete schließlich in einem Verschenke-Regal an der Copacabana — und in meinem Gedächtnis.

Welches Buch vom Wühltisch hat euch zuletzt begeistert?

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